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Paul Cezanne: Auch „Überwinder des
Impressionismus“ genannt.
Camille Pissarro: Ebf. französischer Maler.
Hatte großen Einfluss auf die Impressionisten. (Zum Einfluss auf Cezanne
siehe später.)
Ein Journalist bezeichnete diese Maler als
„Impressionisten“ (von: l’impression = Eindruck, gemeint:
Sonnenaufgang). Anerkennung und besonders Käufer ließen lange auf
sich warten. Erst bei der letzten Ausstellung spottete die Pariser Gesellschaft
nicht mehr so viel über die neue Malerei, aber zu dieser Zeit zerfiel die
Gruppe bereits und einige ihrer Mitglieder beschritten neue
Wege.
Die Impressionisten versuchten Augenblicke festzuhalten,
das Vergängliche in Poesie zu verwandeln. Sie versuchten klarzustellen,
dass in ihrer Ausstellung weder historische noch biblische oder orientalische
Sujets zu sehen sind. Fast alle Impressionisten malten Landschaften, besonders
gerne die Seine in und um Paris.
2. Paul Cézanne
2.1 Kurzbiographie
Paul Cezanne (1839-1906) studierte dem Wunsch seines
Vaters entsprechend zunächst Jura (Recht), ging dann aber 1861 nach Paris,
um eine Laufbahn als Maler einzuschlagen.
Enttäuscht von der Zurückweisung durch die
Pariser Kunstkritik zog er sich in seine Heimat nach Südfrankreich
zurück, wo er zu seinem Stil fand, in dem Form und Farbe eine völlig
neue Bedeutung erhielten.
Mit seinen berühmten Gemälden der
provenzalischen Landschaft (Provence = südfranzösische Landschaft)
rund um den (Berg) Mont Sainte Victoire sowie seinen zahlreichen Stilleben,
Portraits und Figurenbildern und anderen Landschaftsbildern wurde er zum
wichtigsten Wegbereiter der Kunst des 20. Jahrhunderts. Deshalb wird er auch
„Vater der modernen Kunst“ genannt.
2.2 Entwicklung seiner Malerei
„Die Kunst ist eine Harmonie parallel zur
Natur“: Cezanne übernahm die Farbskala der Impressionisten, doch erst
einige Zeit später fand der Künstler seinen persönlichen Stil. Er
wollte die Leuchtkraft des Impressionismus beibehalten, jedoch etwas Festes und
Beständiges schaffen. Das wurde durch die gleichmäßigen, in
länglichen Vierecken ausgeführten Pinselstriche
erreicht.
Wie die anderen Impressionisten ist der Künstler
nicht an seelischen oder symbolischen Bezügen interessiert, sondern die
Form der gegenständlichen Welt wird zum Erlebnis. Und dennoch hat Cezanne
den Impressionismus entschieden kritisiert. Es war der Anspruch Cezannes, aus
dem Impressionismus etwas Solides zu machen.
Cezanne verwendete oft verschiedene Blickwinkel in einem
Bild und das Phänomen der visuellen Wahrnehmung, dass warme Farben vor
kalten zu liegen scheinen. Diese einzigartige Technik musste er sich mühsam
erarbeiten. Im Lauf der Jahre wurde der Farbauftrag dünner, die Töne
wurden satter und aus gleichmäßigen Pinselstrichen wurden kleine
Farbflächen.
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